Shaqiri geht, Rodriguez bleibt: Das Transfer-Karussell dreht sich

Shaqiri geht, Rodriguez bleibt: Das Transfer-Karussell dreht sich

Während sich die Profis in den Trainingslagern auf die Rückrunde vorbereiten, dreht sich medienwirksam das Transfer-Karussell der europäischen Vereine. Die größte Schlagzeile der letzten Tage: Nach Lukas Podolski wechselt auch Xherdan Shaqiri zu Inter Mailand. Ricardo Rodriguez kann die Koffer dagegen auf dem Schrank lassen: Er bleibt beim VfL Wolfsburg.

Inter Mailand verstärkt sich weiter

Shaqiri geht, Rodriguez bleibt: Das Transfer-Karussell dreht sich
Bild: © istock.com/Aksonov

Gerade erst war der Wechsel von Lukas Podolski zu Inter Mailand perfekt, da melden die Italiener bereits den nächsten Neuzugang: Xherdan Shaqiri wechselt vom FC Bayern München nach Italien. Der 23-jährige Schweizer verzichtete darauf, mit den Bayern ins Trainingslager nach Qatar zu fliegen und reiste stattdessen zum Medizincheck nach Mailand. Für ihn zahlte Inter angeblich 18 Millionen Euro und damit fast das Dreifache wie für Podolski.

Bleibt abzuwarten, ob sich die Erwartungen für Inter-Coach Roberto Mancini erfüllen, der damit beide Wunschspieler bekommen hat. Derzeit liegt Inter nur auf dem 11. Tabellenplatz und die Champions League ist noch weit entfernt. Wer die Entwicklungen bei Inter Mailand im Auge behalten will, kann bspw. hier online wetten, ob es mit der Champions-League-Qualifikation noch klappt.

Bayern verleiht Höjbjerg an Augsburg

Der deutsche Rekordmeister, der den nächsten Titel schon quasi in der Tasche hat, ist auch sonst emsig beschäftigt: So wurde der Vertrag des dänischen Talentes Pierre-Emile Höjbjerg gerade bis Juni 2018 verlängert. Allerdings wird der 19-Jährige erst einmal bis Saisonende an den FC Augsburg ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln. Für die Augsburger ist Höjbjerg schon der zweite ambitionierte Transfer nach Dong-Won Ji aus Südkorea. Offiziell heißt es zwar noch immer, dass der Klassenerhalt das Saisonziel ist, doch die Transfers machen klar, dass man hier mittlerweile eine Nummer größer plant: Mit dem sechsten Tabellenplatz ist ein internationales Auftreten im nächsten Jahr schließlich greifbar nah.

Neuigkeiten meldet auch der Tabellenzweite VfL Wolfsburg, der auf die Champions League 2015/2016 schielt. Vermutlich dank dieser Aussichten gelang es den Wölfen, den umworbenen Linksverteidiger Ricardo Rodriguez zu halten: Der Schweizer verlängerte seinen Vertrag bis Juni 2019. Klappt es mit der Champions League nicht, dürfte er sich jedoch 2016 verabschieden: Eine spezielle Ausstiegsklausel würde dies möglich machen. Aus der Welt sind angeblich auch die Unstimmigkeiten zwischen dem Ex-Bremer Aaron Hunt und seinen neuen Wolfsburger Arbeitgebern. Die Gerüchteküche hatte über eine vorzeitige Rückkehr nach Bremen in der Winterpause spekuliert, doch nach einer Aussprache scheint das Thema vom Tisch zu sein.

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