Dem BVB drohen Sanktionen

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Borussia Dortmund drohen Sanktionen dank der Verhalten ihrer Fans

Das Spiel zwischen Borussia Dortmund und PAOK Saloniki am Donnerstagabend ging 1:1 aus. Einen Punkt für Borussia Dortmund und ausreichend um die Tabellenführung in ihrer Gruppe beizubehalten.

Doch bei den Fans fiel die Freunde nicht gerade übermäßig aus. Sie benahmen sich wie schon öfter in den letzten Monaten und Wochen völlig daneben. Langsam haben sie einen Punkt erreicht, an dem Schluss mit den Krawallen sein sollte. Denn irgendwann ist eine Grenze erreicht. Jetzt drohen dem BVB Konsequenzen seitens der UEFA.

Ganz nach dem Motto: „Nicht alle über einen Kamm scheren“, gingen die Spieler des BVBs nach dem unentschiedenen Spiel zu ihren Fans.

Die gewaltbereite Seite der BVB-Fans zeigte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Sie bewarfen Ordner und Sanitäter mit brennenden Bengalos. Durch immer wiederholende Lautsprecherdurchsagen könnte das Spektakel leider nicht beendet werden. Erst durch einen Polizeieinsatz konnte wieder Ordnung in den Block der Deutschen gebracht werden. Anscheinend gab es keine Provokationen zuvor, so dass die Dortmunder Fans einen Grund für ihren Auftritt gehabt hätten. Ein Nachspiel wird dieses aufjedenfall haben.

Zuletzt gab es solche Krawalle bei Odds BK in der Europa-League-Qualifikation. Für BVB-Chef Joachim Watzke ist dieses Verhalten der Fans in keiner Weise zu tolerieren. Er glaubt auch nicht dass man mit Dialog und guten Worten weiter kommt, denn es ist ein ernsthaftes Problem, dass die Grenze langsam überschreitet. Diese Krawallmacher sind rücksichtslos und bringen den Verein in Verruf.

Nicht alle sind gleich

Die Mannschaft des BVBs setzte nach dem Spiel kein demonstratives Zeichen, denn es sind nur einige wenige Chaoten die dieses Spektakel anrichten. Man kann nicht von den wenigen auf alle schließen. Gerade nicht auf die, die den langen Weg für die Mannschaft angereist sind. Weil sich die Mannschaft in diesem Punkt einig ist, gingen sie gemeinsam nach Ende des Spiels in die Fankurve.

Konsequenzen

UEFA wird eine Untersuchung in Gang setzen, denn es ist nicht das erste Mal, dass es BVB-Krawallmacher gibt. Diesmal reicht eine freundliche Ermahnung nicht aus. Der BVB-Chef denkt, dass es auf eine Geldstrafe hinauslaufen wird. Falls die Täter ausfindig gemacht werden können, werden gegen sie Maßnahmen ergriffen, denn diesmal war die Sache sehr eindeutig.

Mehr erwartet

FußballDurch das beschämende Spektakel der Dortmunder in der Fankurve rückte das Spiel zwischen PAOK Saloniki und Borussia Dortmund in den Hintergrund. Vielleicht war es auch besser, dass die Aufmerksamkeit nicht auf dem Spiel der Dortmunder lag, denn dieses ist eher schmucklos und dezent ausgefallen.

Dank Tuchels Acht-Mann-Rotation konnte er noch ein halbwegs gutes Ergebnis erreichen. Er hatte sich allerdings eine bessere Mannschaftsleistung erhofft, von der der BVB in diesem Spiel noch weit entfernt war. Saloniki staffelte sich tief und zeigte nicht wirklich Interesse am Spiel aktiv teilzunehmen. Die benötigten Aktionen und Abschlusssituationen des BVBs blieben leider aus. Auch wenn die BVB-Elf verändert wurde, wär trotzdem mehr Druck und Kreativität zu erwarten gewesen. Passend dazu fiel Castros Treffer in der zweiten Halbzeit eher zufällig.

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