Englische Woche bringt Erleichterung in Mönchengladbach

Erleichterung in Mönchengladbach

Nach dem Rücktritt von Ex-Cheftrainer Lucien Favre hat die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach sich vorerst aus der Krise gespielt

FußballDie Mannschaft von Borussia Mönchengladbach feierte nach dem Spiel ausgelassen in der Kabine den ersten Saisonsieg. Außer Granit Xhaka, der währenddessen draußen ein Interview nach dem anderen gab. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Man merkt ihm und der gesamten Mannschaft die Erleichterung deutlich an.

Die Mannschaft siegte 4:2 gegen den FC Augsburg. Ein sehr emotionales Spiel, das mit großer Erleichterung endete. Die Mannschaft wirkte wie verwandelt und es dauerte bloß vier Minuten und 44 Sekunden bis die Mannschaft durch Fabian Johnson in die Führung ging. Ein Befreiungsschlag für die Gladbacher, nachdem sie zuvor fünf Niederlagen in Folge verkraften mussten. Innerhalb von 16 Minuten fielen alle 4 Tore. Das Team spielte so als hätte es die vergangenen Wochen nicht gegeben. In der zweiten Halbzeit gab es dann die zwei Gegentore vom FC Augsburg durch zwei Elfmeter.

Favre hinterlässt seine Spuren

Laut des 22-jährigen Schweizers Xhaka hängt bei den Spielern immer noch das System von Favre im Kopf. Der neue Trainer Andre Schubert hat aber den Mentalbereich der Spieler verändert. Er forderte mehr Mut von der Mannschaft. Außerdem betonte er das Fehler erlaubt und menschlich seien.

Einfach wie wirkungsvoll

Die Mannschaft würde weder aus Zauberer noch aus Hexenkünstler bestehen. Durch den neuen Trainer Andre Schubert wurde sachlich an ein paar Fehlern gearbeitet. Außerdem gehört zu jedem Spiel auch ein bisschen Glück dazu. Fußball scheint manchmal also doch sehr einfach zu sein.

Es wirkt als sei es ganz normal, dass nach den fünf Niederlagen in der Bundesliga, einer Niederlage in der Champions League und dem überraschenden Rücktritt von Ex-Cheftrainer Lucien Favre, es nach 20 Minuten im Spiel gegen den FC Augsburg 4:0 steht.

Trainer Andre Schubert wirkte an seinem ersten Spieltag mit der Mannschaft von Borussia Mönchengladbach erstaunlich ruhig, trotz der zuletzt stressigen und aufregenden Tage. Trotzdem war er wohl auch ziemlich angespannt, denn genießen konnte er den Sieg der Mannschaft dann nicht so richtig. Vergleichsweise verhielt er sich aber sehr locker.

 

Der 44-Jährige lobte nach dem Spiel die Mannschaft und die tollen Charaktere die es in dem Team gibt. Die Leistung sei einzig und alleine den Spielern zu zuschreiben.

Eine Einheit

Tatsächlich präsentierte sich die Mannschaft in diesem Spiel anders als zuvor. Man merkte dass sie eine Einheit bildeten, die den Willen und Drang hatten, nach den Vorgängen der letzten Wochen, dieses Spiel zu gewinnen.

Auch das Comeback von den Spielern Alvaro Dominguez, Patrick Herrmann und Fabian Johnson trug dazu dabei. Dominguez gab in dem Spiel der Defensive die zuvor fehlende Sicherheit. Hermann hatte die Schnelligkeit und Unbekümmertheit in der Hand und Johnson trug zur Abgeklärtheit bei. Sie waren Teile eines Puzzles, denn durch sie fand die Mannschaft den Mut und die benötigte Aggressivität zurück. Raffael fand seine alte Form wieder und Stindl verteilte fleißig die Bälle.

Das alles machte Schubert innerhalb des Systems von Lucien Favre, denn von diesem ist er nicht abgewichen.

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