Transfer: HSV verschenkt Beister an Mainz 05

Mainz 05 sichert sich Beister

Maximilian Beister

c Britta Zimmermann (Wikimedia)

Maximilian Beister, Publikums-Liebling beim Hamburger SV, erhielt am vergangenen Freitag eine Geldüberweisung von rund 250.000 Euro. Der HSV löst den Vertrag mit dem offensiven Mittelfeldspieler auf und beschenkt den arbeitslosen Beister mit einer viertel Millionen Euro. Arbeitslos bleibt Beister jedoch nicht lange, denn der FSV Mainz 05 schaltete am schnellsten und sicherte sich den flexiblen Mittelfeldstar. Beister hatte in Hamburg noch einen laufenden Vertrag bis 2016. Von Verletzungspech verfolgt kam er in der vergangenen Saison lediglich zu fünf Kurzeinsätzen. Trotzdem gilt er als absoluter Liebling bei den Fans. Die irre Transferpolitik des HSV scheint nicht zu enden. Man verschenkt einen echten Kämpfer, der sich mit dem Verein und den Fans identifizieren kann, nur um in Zukunft etwas an Gehalt zu sparen. Ein Schritt in die falsche Richtung, wie es einige Anhänger des HSV beschreiben würden. Ab der kommenden Saison wird Beister für die Mainzer auflaufen. Der HSV hatte ihn damals aus Düsseldorf verpflichtet, die auf ein Comeback hofften. In Mainz erhält er nun einen Vertrag über drei Jahre.

Abgänge beim Hamburger SV

Nach dem umstrittenen Relegations-Double war allen Verantwortlichen beim HSV klar, dass etwas geschehen muss. Der Kader wird aufgeräumt. Lasse Sobiech’s Geschichte erinnert an die von Maxi Beister. Angebliche 250.000 Euro, eine Vertragsauflösung und der Gang zum St. Pauli. Außerdem verabschieden sich in diesem Sommer Rafael van der Vaart, Marcell Jansen und Heiko Westermann. Bei Ilicevic und Kacar, die dem HSV im Abstiegskampf zur richtigen Zeit halfen, ist man sich noch nicht sicher. Laut Informationen der Webseite der Rothosen, laufen Verhandlungen. Demnach könnten beide einen Vertrag über ein zusätzliches Jahr Bundesliga erhalten.

Stadionname wird geändert

Wenn am 30. Juni viele Verträge von Bundesligisten auslaufen, läuft auch der Vertrag zwischen dem HSV und Imtech aus. Das Stadion wird ab der kommenden Saison wieder zum Volksparkstadion umbenannt. Finanziell möglich gemacht wurde dies durch Spenden des HSV-Anhängers Klaus Michael Kühne.

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