Relegations-Irrsinn: HSV möchte nicht gehen

Relegations-Irrsinn: HSV möchte nicht gehen

Ein dramatischer Sieg mit 2:1 beim Karlsruher SC hat der Hamburger SV sich noch retten können. Nicht nur die Spieler waren aus dem Häuschen, sondern auch die Spieler.

Emotionen kochen

© Kathi Rudminat / Wikimedia

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Pierre-Michel Lasogga brüllte nach dem Sieg „Immer erste Liga“ und Adler fühlte sich nach eigenen Angaben um drei Jahre gealtert, da er durchaus sehr viel Einsatz zeigen musste. Es war ein dramatischer Sieg, der nach der Verlängerung zu einer Abwendung des Abstiegs führen konnte. Somit hat der HSV doch noch den Abstieg abwenden können und muss nun doch nicht absteigen. Bis zur 90. Minute führte der KSV mit 1:0. Die Aufstiegs-Shirts lagen bereits neben der Bank und warteten auf ihre Spieler. In der 90 + 1. Minute schoss Marcelo Diaz mit seinem ersten Pflichtspieltor den HSV in die Verlängerung. In der 115. Minute konnte Nicolai Müller mit seinem weiteren Treffer die Träume der Karlsruher zerstören.

Glück auf Erden

„Das ist ein unglaubliches Glücksgefühl,“ sagte Balladia im TV. „Es ist schwer, das alles in Worte zu fassen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Was sie unter dem Druck geleistet hat, ist gigantisch”, betonte der Coach, der erst am 15. April seinen Job in Angriff genommen hatte. Das ist unglaublich für den ganzen Verein, die ganze Stadt”, sagte Kapitän Rafael van der Vaart. Allerdings müssen nun die Karlsruher Spieler sich mit dem bitteren Tag arrangieren. „Den Freistoß darf man nicht geben, das ist absoluter Wahnsinn”, sagte Todt. „Vor allem für die Spieler ist das eine Riesenenttäuschung”, sagte KSC-Trainer Markus Kauczinski. Über den Freistoß sagte er: „Er dreht sich weg, das kann man mit der Regel nicht erklären, keine Ahnung, was er da gepfiffen hat.”

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