Klopp ist bei Real Madrid weit oben auf der Liste

Klopp ist bei Real Madrid weit oben auf der Liste

Nach aktuellen Aussagen des Ex-Real Madrid Torwart Bodo Illgner ist der noch aktuelle Trainer von BVB ein Anwärter auf den freien Trainerplatz, der bei Real Madrid freigemacht wird. Schließlich wird ein Nachfolger von Carlo Ancelotti gesucht, der bei den Königlichen die Führungsketten übernimmt.

Die Zukunft wird es zeigen

© Christopher Neundorf / Wikimedia

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„Real Madrid  sucht immer die weltbesten Trainer. Als zweifacher Deutscher Meister und Finalist in der Champions League steht Klopp natürlich mit ganz oben auf der Liste“, sagt Illgner, der fünf Jahre bis 2001 für Madrid spielte. Bislang ist noch die Zukunft von Ancelotti ungewiss. Immerhin ist die Saison für den Trainer erfolglos geblieben. Gegenüber spanischen Reportern hat Butragueno verdeutlicht, dass es noch nicht Zeit ist, um über dieses Thema zu sprechen. Allerdings muss durchaus geschaut werden, wie weiterverhandelt wird. Immerhin ist bekannt, dass ein neuer Trainer bei Real auf der Liste steht. Nach den Gerüchten kann es für Klopp also sehr interessant aussehen.

Der dritte Deutsche?

Nach Bernd Schuster und Jupp Heynckes kann Jürgen Klopp sich durchaus in die Riege der Deutschen bei Real Madrid eingliedern. Zwar haben die deutschen Trainer vor ihm nicht sonderlich lange bei Real verweilt, doch kann auch diese Erfahrung für Klopp sehr interessant sein. Dennoch ist die Sprache bei der Auswahl des Trainerplatzes sehr wichtig: „Sprachlich hatte Heynckes keine Probleme, da er schon auf Teneriffa und in Bilbao gearbeitet hatte,“ sagte der ehemalige Spieler. Klopp muss auf jeden Fall bei einem Wechsel spanisch lernen, da „als Trainer ist das gerade in der Arbeit mit den Medien ungemein wichtig.“ Der Kontakt zu den Medien muss weiterhin bestehen bleiben. Darüber hinaus sind die Vereins-Strukturen bei Real Madrid anders: „Bei Real gibt es keine Person, die über einen längeren Zeitraum eine klare Linie durchdrückt. Mal ist es der Präsident, der eigenmächtig einen Star verpflichtet, mal ruft der Sportdirektor eine Richtung aus. Aber der Trainer möchte auch seine Philosophie durchsetzen.“ Sieben Jahre bei BVB könnten bei Real nicht leicht erreicht werden. Schließlich gab es nach Miguel Munoz keinen Trainer, der es so lange bei Real ausgehalten hat.

 

 

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