Abstiegsgefahr beim HSV

Abstiegsgefahr beim HSV

Welche Lösung kann ein Klub aufweisen, der Gefahr steht, absteigen zu müssen? Nach Ansicht des Trainers Doll in Bezug auf seinen Ex-Klub ist es klar: Es muss endlich ausgemistet werden, um wieder an die Spitze der Tabelle zu gelangen. Was soll denn sonst noch passieren, bevor endlich gehandelt wird?

Eine Entscheidung muss her

fussballem2016Der Ex-Nationalspieler Thomas Doll hat die Einstellung der Profis beim Hamburger SV sehr stark kritisiert. Er sagte zu der SportBild: „Das Problem ist, dass seit Jahren nach jedem Trainerwechsel dieselben Spieler die gleichen Sprüche machen. Dann sagen sie: ‚Der neue Trainer spricht mit uns, wir trainieren mehr, stehen kompakter, arbeiten jetzt als Team.‘ Drei Wochen später bringen sie wieder keine Leistung. Während die Trainer fliegen, sind diese Spieler noch immer da“.Der frühere HSV-Profi konnte dem Klub keine Entschuldigung für ihr Verhalten geben. Er forderte sogar dazu auf, die Klubführung ein wenig konsequenter zu handhaben. Das Ausmisten ist nach seiner Meinung die einzige Lösung für den Klub.

Die Hoffnung ist noch da

Doll glaub noch immer daran, dass der HSV weitere Möglichkeiten aufweist und es möglich ist, dass er sich wieder erholt. Allerdings wird es nach dem wahrscheinlich möglichen Abstieg noch weitere Jahre dauern, bis es endlich wieder nach oben geht. Harte Worte von Doll wirken sich vielleicht auf die Einstellung im Team aus: „Der HSV muss sich dazu bekennen, dass er hinteres Mittelmaß ist. Da muss der Club wieder anfangen und kleine Brötchen backen. Da darf keiner Europa im Hinterkopf haben“. Der 48-Jährige konnte in seiner Trainerzeit beim HSV die Champions League im Jahr 2006 erreichen. Aktuell ist Doll der Trainer beim ungarischen Spitzenverein Ferencvaros Budapest.

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