EM 2016 Wetten: Die Favoriten der Buchmacher

EM 2016 Wetten: Die Favoriten der Buchmacher

Foto: UEFA

EM 2016 Wetten: Die Favoriten der Buchmacher

Die Qualifikation für die Europameisterschaft ist im vollen Gange, doch die Online-Bookies sehen noch weiter in die Zukunft. Auch wenn die größte EM aller Zeiten erst am 10. Juni 2016 in Paris angepfiffen wird, haben die Wettanbieter längst ihre Favoriten auf den Sieger gefunden. Erstmals wird eine EM-Endrunde mit 24 Mannschaften ausgetragen, in sechs Vierergruppen steigen die beiden Gruppenersten sowie die vier besten Gruppendritten ins Achtelfinale auf. Die Konkurrenz ist so groß wie nie, dennoch stehen alte Bekannte an der Spitze der Favoritenlisten der Buchmacher.

 

Weltmeister Deutschland auch bei der EM 2016 Top Favorit der Wettanbieter

Ganz oben ist die deutsche Elf zu finden. Als regierender Weltmeister ist Deutschland der absolute Top-Favorit auf den Gewinn der 15. EM-Endrunde. Auch wenn es nach dem Sieg bei der WM 2014 zu einigen Umwälzungen, wie den Team-Rückstritten von Philipp Lahm, Miroslav Klose und Per Mertesacker, in der Mannschaft gekommen ist, sehen die Wettanbieter Deutschland als Titelanwärter Nummer eins. Die Löw-Elf hat allerdings mit einer Art „WM-Kater“ zu kämpfen.

 

Der Start des Weltmeisters in die EM-Qualifikation lief alles andere als glatt, so gab es zum Beispiel erstmals in der DFB-Geschichte eine Niederlage gegen Polen, danach folgte ein enttäuschendes Remis gegen Irland. Trotz dieser unnötigen Punkteverluste lassen sich die Online-Bookies nicht beirren und halten an der Favoritenstellung der deutschen Nationalelf fest. Niemand zweifelt daran, dass die DFB-Auswahl in Frankreich um den Henry Delaunay-Pokal ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird.

Gastgeber Frankreich mit Heimvorteil nicht zu unterschätzen

Sporttipper, die eine Langzeitwette auf den Europameister 2016 abschließen, sollten Gastgeber Frankreich auf dem Zettel haben. Bisher haben sich drei Nationen im eigenen Land den EM-Titel geholt. Spanien 1964, Italien 1968 und Frankreich, das 1984 Gastgeber einer EM-Endrunde war. Der Heimvorteil für „Les Bleus“ wird nicht zu unterschätzen sein. Auch seinen bisher einzigen WM-Titel hat Frankreich 1998 im eigenen Land geholt. Als Veranstalter ersparte sich die Truppe von Didier Deschamps die Knochenmühle der Qualifikation und wird in Paris das Eröffnungsspiel bestreiten. Das Ziel der Gastgeber ist naturgemäß der Gewinn der EM. Bewerbsspiele werden die Franzosen bis zum Juni 2016 keine mehr bestreiten, bereiten sich aber mit Testspielen gegen hochkarätige Gegner auf die Heim-EM vor.

 

Spanien hat sich zwar mit dem Vorrundenaus bei der WM in Brasilien bis auf die Knochen blamiert, gehört aber ebenfalls zu den absoluten Sieganwärtern. Die Iberer haben als bisher einzige Mannschaft geschafft, den EM-Titel zu verteidigen. Die Spanier schlugen im Finale von Wien 2008 Deutschland und setzten sich vier Jahre später in Kiew in einem denkwürdigen Endspiel gegen Italien mit 4:0 durch. Doch mit dem desaströsen Auftritt bei der Weltmeisterschaft ist die Ära der spanischen Dominanz im Fußball zu Ende gegangen. Vicente del Bosque blieb im Amt und will es noch einmal missen. Der Trainer-Routinier hat, unter anderem bedingt durch Team-Rücktritte von Xavi oder Xabi Alonso, einen Umbruch eingeleitet und die Furia Roja verjüngt. Die Online-Bookies gehen davon aus, dass Spanien in Frankreich wieder unter den Top-Mannschaften Europas sein wird.

 Ist Geheimfavorit Belgien schon reif für den Titel?

Neben diesen drei Top-Anwärtern auf den Gewinn der 16. EM-Endrunde gibt es eine Reihe von großen Fußballnationen, denen der Titelgewinn ebenfalls zugetraut werden kann. Die Riege der sogenannten Geheimfavoriten führen Italien, Belgien und England an. Knapp dahinter folgen die Niederlande, die nach Platz drei bei der WM zu Beginn der Quali für die EURO 2016 ins Straucheln geraten sind. Eingedenk des sensationellen EM-Triumphs von Griechenland 2004 könnte sich auch in Frankreich ein krasser Außenseiter durchsetzen. So überhaupt der Sprung nach Frankreich gelingt, könnte sich zum Beispiel die Schweiz oder Österreich den Titel holen. Das ist zwar überaus unwahrscheinlich, aber genau das macht den Fußball, besonders bei Großereignissen aus.

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