Wolfgang Niersbach: Die Dinge sind geklärt, Löw bleibt Bundestrainer bis zur EM 2016

Wolfgang Niersbach: Die Dinge sind geklärt, Löw bleibt Bundestrainer bis zur EM 2016

Foto: Smokeonthewater / Wikimedia

Wie geht es nach dem WM-Titelgewinn mit Bundestrainer Joachim Löw weiter? Bereits seit Tagen wird über die Zukunft des 54-jährigen spekuliert, während Löw sich bedeckt hält geht DFB-Präsident Wolfgang Niersbach von einem Verbleib bis zur EM 2016 in Frankreich aus.

Erlebt (Fußball)Deutschland nach Philipp Lahm den nächsten Rücktritt? Bundestrainer Joachim Löw hat sich eine Woche nach dem Gewinn des vierten deutschen Weltmeister-Titels immer noch nicht über seine Zukunft geäußert.

Löw hat Anfang des Jahres seinen Vertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund vorzeitig um zwei Jahre bis zur EM 2016 in Frankreich verlängert. Doch Gerüchten zu Folge besitzt der 54-jährige eine Ausstiegsklausel. Während Löw schweigt, zeigt sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach optimistisch in Sachen Löw-Verbleib. Am Rande des Verbandstages des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) in Bad Gögging äußerte er sich wie folgt dazu:

Die Dinge sind geklärt. Am 3. September ist das nächste Länderspiel, wieder gegen Argentinien. Und es ist klar, wer dann auf der Bank sitzen wird

Ein vorzeitiger Abschied sei kein Thema:

Ich kann Ihnen kein Anzeichen geben, was dagegen sprechen würde

Auch wenn Löw selbst noch nichts bestätigen wollte, hat er nach dem Titelgewinn in Brasilien angedeutet dass die Mannschaft noch nicht am Ende ihres Weges sei und man sich ein Vorbild an Spanien nehmen müsste die nach der WM 2010 auch die EM 2012 gewonnen haben. Die EM 2016 in Frankreich und die weitere Zusammenarbeit mit den vielen jungen Talenten hätte einen ganz besonderen Reiz.

Deutschland startet am 7. September mit einem Heimspiel in Dortmund, im Signal Iduna Park gegen Schottland in die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich. In der EM-Qualifikation 2016 trifft die DFB-Elf in der Gruppe D neben Schottland auch auf Georgien, Irland, Gibraltar und Polen.

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