DFB-Team: Joachim Löw bestätigt seinen Verbleib bis zur EM 2016

Bundestrainer Joachim Löw

Foto: Steindy / Wikimedia

Die Gerüchteküche hat zu Letzt mächtig gebrodelt in Sachen Joachim Löw. Seit heute sind jedoch alle Spekulationen beendet. Weltmeistertrainer Löw wird die deutsche Nationalelf auch zur EM 2016 nach Frankreich führen. Er werde seinen Vertrag beim DFB erfüllen und sei so motiviert wie am ersten Tag verriet der 54-jährige heute.

Joachim Löw bleibt Bundestrainer! Auf dieses Bekenntnis haben die Fußballfans in Deutschland zehn Tage lang gewartet, die Freude dürfte nun umso größer sein. Am Mittwochnachmittag erschien, vollkommen überraschend, ein Interview mit dem 54-jährigen auf der offiziellen Webseite des Deutschen Fußball-Bunds, darin äußerte sich Löw wie folgt zu seiner Zukunft als Bundestrainer:

Im Moment kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als mit dieser Mannschaft weiterzuarbeiten, sie zur Europameisterschaft nach Frankreich zu führen, das Team, die einzelnen Spieler weiter zu entwickeln. Ich bin so motiviert wie am ersten Tag beim DFB. Wir haben in Brasilien einen gigantischen Erfolg gefeiert, es gibt aber noch weitere Ziele, die wir erreichen wollen. Die WM 2014 war für alle ein Höhepunkt, sie war aber noch kein Abschluss

Auch wenn er ganz (Fußball)Deutschland nach dem Titelgewinn in Brasilien hat zappen lassen, bestand für Löw nie ein Zweifel daran vorzeitig aufzuhören:

Daran habe ich keine Sekunde gedacht. Ich habe meinen Vertrag mit dem DFB nicht bis zum Jahr 2016 verlängert, um ihn vorzeitig zu beenden. Ich habe einfach ein paar Tage gebraucht, um alles sacken zu lassen, um die Emotionen in den Griff zu bekommen, um den Blick wieder klar nach vorn zu richten

Die Zukunft heißt EM 2016 und diese beginnt bereits in etwas mehr als sechs Wochen, dann nämlich beginnt die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Deutschland startet am 7. September mit dem Heimspiel gegen Schottland in die EURO-Quali, die weiteren Gegner in der Gruppe D heißen Irland, Georgien, Polen und Gibraltar. Zuvor kommt es jedoch am 3. September in Düsseldorf im Rahmen eines Freundschaftsspiel zur Neuauflage des WM-Finale gegen Argentinien.

Bis dahin hat Löw noch einiges zu tun, nach dem Rücktritt von Kapitän Philipp Lahm muss er einen neuen DFB-Kapitän benennen. Darüber hinaus ist Löw seit der WM 2014 auch auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer, sein bisheriger Assistent Hansi Flick wird ab Herbst neuer Sportdirektor beim DFB.

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